Weiterentwicklung der Medikamentenverwaltung
Wir entwickeln die Medikamentenverwaltung in Perigon Health kontinuierlich weiter. Unser Ziel ist es, den gesamten Medikationsprozess noch besser digital zu unterstützen, Abläufe im Pflegealltag zu vereinfachen und die Sicherheit bei der Medikation weiter zu erhöhen.
Auf dieser Seite informieren wir Sie über den aktuellen Stand, geplante Entwicklungen und die nächsten Schritte.
Richt- und Abgabeprotokollierung
Als einen der ersten Schritte planen wir, die Medikamentenverwaltung mit einer Richt- und Abgabeprotokollierung zu erweitern. Dabei wird in einem weiteren Schritt auch die Abgabe von Betäubungsmitteln inkl. Ein- und Ausgang berücksichtigt werden.
Ein erster Prototyp wurde bereits erstellt. Zusätzlich haben wir Organisationen vor Ort besucht, um unterschiedliche Richt- und Abgabeprozesse zu dokumentieren und besser zu verstehen. In einem nächsten Schritt folgen weitere Besuche bei Organisationen sowie die Optimierung des Prototyps. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fliessen anschliessend in die Entwicklung der neuen Funktionen in Perigon Health ein.
Konsolidierung von Medikationen und Verordnungen
Ein weiteres Ziel ist es, die teilweise zahlreichen Medikamentenverordnungen technisch unterstützt zu konsolidieren / abzugleichen und anschliessend in Perigon Health zu übernehmen. Damit möchten wir die Erfassung und Bewirtschaftung von Klientenmedikationen vereinfachen und mögliche Fehlerquellen reduzieren.
Aktuell prüfen wir gemeinsam mit einem Softwarehersteller die Anbindung einer entsprechenden Lösung über eine Schnittstelle. Sobald wir hierzu konkretere Informationen bereitstellen können, informieren wir Sie auf dieser Seite.
Laufende Verbesserungen
Neben diesen grösseren Entwicklungsschritten setzen wir fortlaufend kleinere Verbesserungen in der Medikamentenverwaltung von Perigon Mobile und Perigon Desktop um. Im Fokus stehen Anpassungen, die den Pflegealltag spürbar erleichtern.
Fachexpertengremium
Auch mittelfristig sind weitere Arbeiten an der Medikamentenverwaltung geplant, beispielsweise beim Stammdatenimport über HCI oder bei Medikamentenbestellungen. Damit wir diese Entwicklungen möglichst praxisnah planen und priorisieren können, haben wir ausgewählte Organisationen zur Mitarbeit in einem Fachexpertengremium eingeladen. Das Kickoff mit den teilnehmenden Organisationen fand bereit statt und das Gremium wird die Zusammenarbeit im Verlaufs des Herbsts aufnehmen.
Das Gremium wird uns bei der Identifikation und Priorisierung weiterer Themen unterstützen und die laufenden Entwicklungen mit regelmässigem Feedback begleiten.
Geplante Meilensteine
Die Richt- und Abgabeprotokollierung sowie die Konsolidierung von Medikationen und Verordnungen sind für eine Veröffentlichung im Verlauf der Jahre 2027 und 2028 vorgesehen. Unser Ziel ist es, beide Funktionen möglichst breit abgestützt, stabil und zukunftssicher zu entwickeln. Zum aktuellen Zeitpunkt können wir deshalb noch kein definitives Veröffentlichungsdatum nennen.
Die Weiterentwicklung der Medikamentenverwaltung ist als mehrjähriges Projekt geplant. Sobald weitere Meilensteine definiert sind, informieren wir Sie auf dieser Seite.
Integration eMediplan
Wir wissen, dass die Integration von eMediplan für viele Organisationen von grossem Interesse ist. Die bisherigen Standards CHMED16A und CHMED23A der IG eMediplan werden durch den Standard CH-EMED auf Basis von HL7 FHIR abgelöst. Dessen Definition und Integration befinden sich noch in einer frühen Phase und bei der technischen Umsetzung bestehen derzeit verschiedene offene Fragen.
Unser Ziel ist es, moderne und effiziente Technologien bereitzustellen und gleichzeitig auf eine möglichst zukunftssichere Umsetzung zu achten.
Für den Austausch mit der geplanten Lösung zur Konsolidierung von Medikationen und Verordnungen ist in einem ersten Schritt eine Schnittstelle auf Basis von CHMED16A vorgesehen. Damit können wir Verbesserungen im Medikamentenmanagement umsetzen, auch wenn der bestehende Standard beispielsweise bei komplexen Posologien Einschränkungen aufweist.
Im Rahmen dieser Arbeiten prüfen wir zudem, inwiefern ein davon unabhängiger Import von eMediplänen, beispielsweise über einen QR-Code, technisch umsetzbar und fachlich sinnvoll ist.
Ein reiner Import eines eMediplans ist derzeit nur bedingt hilfreich, solange bestehende und neu verordnete Medikationen nicht miteinander konsolidiert werden können. Beim Import müssten bestehende Medikationen abgeschlossen und durch die Medikation des importierten eMediplans ersetzt werden. Voraussetzung wäre damit ein vollständiger eMediplan mit allen aktuellen Medikationen der jeweiligen Klientin oder des jeweiligen Klienten.
Wir verfolgen das Thema eMediplan weiter und informieren auf dieser Seite, sobald weitere Entscheide getroffen wurden.
Stand: August 2026