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    Fahrzeiten minimieren

    14. Januar 2016



     

    Eine sehr grosse Herausforderung für Spitexorganisationen ist die Einsatzplanung. Es grenzt an Zauberei, die unterschiedlichsten Ansprüche berücksichtigend eine optimale Planung zu erreichen, welche den Bedürfnissen der Spitex-Kunden, denjenigen der Pflegenden, aber auch der kostenbewussten Verwaltung Rechnung trägt. root-service ag hat eine Lösung anzubieten, welche mehr ist als eine reine Wegzeitoptimierung.

    Diego Frehner, Entwickler bei root-service ag
    , stellte sich der Herausforderung, eine funktionierende Verknüpfung der Pflegeplanung mit der Einsatzplanung zu erreichen. Im Rahmen seiner Bachelorarbeit an der Fachhochschule ZHAW (vormals Hochschule für Technik Zürich, gelang ihm 2014 der Durchbruch – und seine Arbeit wurde mit der höchsten Auszeichnung bedacht. Nach seinem Einsatz als Entwickler für Perigon Dispo, Perigon Mobile und der Erfassungskontrolle gehört die laufende Optimierung des Planungstools für den Spitexeinsatz zu seinen zentralen Aufgaben.

    Unterschiedliche Faktoren ergeben im Zusammenspiel einen digital erstellten Vorschlag für die Einsätze einer Spitex-Organisation. Solche Faktoren sind die Bedürfnisse der Kunden (Pflegeanforderungen, bevorzugtes Personal, Zeitpunkt und Zeitbedarf) aber auch die Möglichkeiten der Organisation (Qualifikation des Personals, Arbeits- und Freizeit/Ferien, Verfügbarkeit an mobilen Einsatzmitteln) und schliesslich auch die optimalen Fahrzeiten. Für diese Fahrpläne kommt Google-Maps zur Anwendung.

    Der Verbund von Kartendienst und Planungsvorgaben für den Einsatz lassen dank grosser Rechnerleistung eine automatisierte Einsatzplanung Realität werden, wie sie bereits produktiv eingesetzt wird, unter anderem in topografisch sehr anspruchsvollen Bünder Berg-Regionen. Für diese Spitex-Organisationen und ihre Kunden ist diese Neuerung der Schlüssel zu einer wirtschaftlicheren, übersichtlicheren und optimierten Einsatzplanung, die jederzeit – auch im laufenden Prozess – den sich verändernden Bedingungen angepasst und weiterentwickelt werden kann.

    Wer hat’s erfunden?

    Diego Frehner ist 28 Jahre jung, wohnt in Frauenfeld und ist verheiratet. Sein Sternzeichen: Wassermann. Nach der Informatik-Mittelschule, die er 2005 abschloss, absolvierte er bereits sein Praktikum bei der root-service ag in Bürglen und schloss mit dem Eidg. Fachausweis als Applikationsentwickler ab. Anschliessend folgte berufsbegleitend das Studium an der Fachhochschule ZHAW, das er als Bachelor of Science Informatik 2012 abschloss. Inzwischen ist er ausserdem Prüfungsexperte für den Beruf Informatik im Thurgau.

     

     

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